Regionalverband Mittelhessen

Freiwilligenprojekt 50+

Mach Dir selbst ein Bild - Freunde helfen Freunden

Europa macht mobil – Europa bekommt ein Gesicht. Über das EU-Bildungsprogramm GRUNDTVIG unterstützt die Europäische Kommission Bildungs- und Lernangebote in Europa mit dem Ziel, die allgemeine Erwachsenenbildung in Europa voran zu bringen. Es ermöglicht die europäische Zusammenarbeit, Begegnungen und den Austausch von Freiwilligen 50+.

Freiwilligenprojekt 50+Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wird mit seinem litauischen Partner, dem LSB Ukmergé in den nächsten Monaten ein vom europäischen Grundtvig-Programm unterstütztes „Freiwilligenprojekt 50+“ unter dem Motte „Mache dir selbst ein Bild  -  Freunde helfen Freunden“ durchführen.

Dazu werden ältere Freiwillige (50+) des Litauischen-Samariter-Bundes zu uns nach Karben kommen und hiesige werden die Möglichkeit bekommen, sich in Ukmergé über die dortige Arbeit zu informieren. 

Es wird darum gehen, sich im jeweils anderen Land ein umfangreiches Bild über die Aktivitäten im Bereich der Freiwilligenarbeit für und mit sozial Schwachen, Senioren und Behinderten zu machen. Dies mit und bei vielen Gruppierungen, die auf diesem Feld tätig sind.

 

Abschnitt 1

25. November bis 16. Dezember 2013

Bildergalerie

Im Rathaus der Stadt Karben bei Stadtrat Matthias Flor © © Fritz Amann

Die ersten beiden Frauen aus Litauen und eine Dolmetscherin werden vom
25. November  bis  16. Dezember 2013 nach Karben kommen und den Themenschwerpunkt Kleiderkammer und Lebensmittelbank angehen.

Hier finden Sie Zeitungsartikel dazu:

 

Abschnitt 2

8. bis 28. Mai 2014

23 2014_Zurück aus Litauen mit vielen neuen Eindrücken_Bild.JPG

Die Auswertung des 1. Projektabschnittes ergab, dass an den Themen „Gesunde Ernährung“ und „Mitmach-Angebote für ältere Menschen“ gemeinsam weiter gearbeitet werden sollte.

Dies wurde bei der Auswahl der ASB-Freiwilligen für den 2. Abschnitt berücksichtigt. Und so haben Elfriede Eckhard, langjährig auch für die Verpflegung im Seniorentreff Nordend in Offenbach zuständig, Helga Bohne mit ihrem Arbeitsschwerpunkt „Gedächtnistraining“ sowie Arno Eckhard, firm in allen hand- werklichen Bereichen, vom 8. bis 28. Mai 2014 beim Litauischen Samariterbund (LSB) in Ukmergé mitgearbeitet.

Hier finden Sie Zeitungsartikel dazu:

 

Abschnitt 3

8. bis 29. November 2014

Die Litauerinnen L. Petrauskiene, N. Cybakova und A. Petrusco mit Dolmetscherin A. Molcanova und F. Amann

Bei den Vortrags- und Informations-veranstaltungen des LSB in Ukmergé wurde das Fehlen eines Seniorentreffpunktes mit entsprechenden Angeboten immer deutlicher. Gleichzeitig sah sich der LSB in der Pflicht, geeignete Schritte einzuleiten. Auch die Kreisverwaltung sah die Notwendigkeit und stellte die Anmietung geeigneter Räume in Aussicht.

Der 3. Abschnitt mit litauischen Freiwilligen vom 8. bis 29. November 2014 stand deshalb unter dem Arbeitsthema „Aufbau und Organisation eines Seniorentreffs“.

Die litauischen Freiwilligen sammelten Erfahrungen und Hintergrundwissen bei unterschiedlichen Modellen. So unterbreitet die AWO in Bad Vilbel ihre Angebote in jeweils mehreren Räumen in verschiedenen Stadtteilen. In Niederdorfelden werden die Angebote im städtischen Seniorenzentrum durch ortsansässige Vereine organisiert. Und beim ASB selbst gibt es im Seniorentreff Nord in Offenbach von montags bis freitags (incl. Frühstück und Mittagessen (fakultativ)) ein umfassendes Angebot für ältere Menschen. Dabei ging es um Inhalte, Zuständigkeiten, Planung und Organisation sowie um die jeweilige Verantwortung für solche Vorhaben.

Hier finden Sie Zeitungsartikel dazu:

 

Abschnitt 4

7. bis 27. April 2015

Die Samariter, die aus Deutschland nach Ukmerge kamen - vlnr: F. Amann, R. König-Amann, M. Poppe und H. J. Bruhn beim Treffen mit A. Molcanova (Foto: D. Vytas)

Als Fazit aus den zwischenzeitlich "selbst gemachten Bildern" wurde der 4. und letzte Abschnitt des Projektes für April 2015 entwickelt. Im Mittelpunkt sollte die konkrete Inbetriebnahme des Seniorentreffs in Ukmergé stehen.

Leider wurde die Anmietung der vorgesehenen Räume verhindert, weswegen kurzfristig umgeplant werden musste. Neben der konkreten Alltagsarbeit des LSB Ukmergé in seinem Stadtbüro und im Sozialzentrum wurde auch die Arbeit von drei weiteren LSB-Gruppen in Kaunas, in Jurbarkas und in Kelme unter die Lupe genommen. Joachim Bruhn, Regina König-Amann und Michael Poppe machten sich vom 7. bis 27. April 2015 ein Bild der dortigen Arbeit um weiterhin den Freunden zu helfen.

Hier finden Sie Zeitungsartikel dazu: